Kreative Tage in Appenzell: BGW-Exkursion der 8a/b nach Trogen

Die Schülerinnen und Schüler der 8a und 8b mit dem Schwerpunkt Bildnerisches Gestalten und Werken verbrachten fünf spannende und kreative Tage im Appenzeller Ort Trogen. Die idyllisch gelegene Gemeinde mit Blick auf den Bodensee und ihre historischen Gebäude bot den perfekten Rahmen für eine besondere Exkursion.

Im Mittelpunkt stand ein Workshop zur traditionellen japanischen Lackkunst „Urushi“. Unter der fachkundigen Leitung von Salome Lippuner lernten die Jugendlichen die aufwendige Technik kennen und gestalteten eigene Holzschalen und Schmuckstücke nach zuvor im Unterricht entwickelten Entwürfen. In mehreren Arbeitsgängen wurden die Werkstücke lackiert und erhielten nach fünf Schichten ihren charakteristischen tiefen Glanz.

Neben der praktischen Arbeit erkundeten die Schülerinnen und Schüler die Geschichte und Architektur Trogens. Bei einem Rundgang erfuhren sie Wissenswertes über die einflussreiche Familie Zellweger, die das Ortsbild mit ihren prachtvollen Bauten bis heute prägt. Ein weiteres Highlight war das ehemalige Waschhaus, das heute als digitaler Informationspunkt Einblicke in die Geschichte und Kultur des Appenzellerlandes bietet.

Die Zwischenzeiten nutzten die Jugendlichen für kreative Zeichenarbeiten in einem wunderschönen Garten, wo sie an ihren Leporellos über Trogen arbeiteten. Eindrucksvoll war auch die Begegnung mit dem Kunstwerk „Die Kunst und die Zeit“ von Roman Signer, bei dem ein Kanu über die Dauer eines Jahres langsam entlang einer Laufbahn bewegt wird.

Zum Abschluss führte die Reise nach St. Gallen ins Sitterwerk. Dort erhielten die Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in die Arbeit einer international renommierten Kunstgießerei sowie in eine einzigartige Kunstbibliothek mit rund 17.000 Büchern. Besonders beeindruckend waren die Ausführungen über den Gründer Felix Lehner und die Werke des Schweizer Künstlers Hans Josephson.

Mit vielen neuen Eindrücken, fertigen Urushi-Arbeiten und wertvollen Erfahrungen kehrte die Gruppe schließlich nach Tirol zurück.

Ein herzlicher Dank gilt Salome Lippuner und Paolo für die engagierte Begleitung sowie Christine Dapunt, die die Gruppe während der gesamten Woche mit hervorragendem Essen und ihrer stets fröhlichen Art bestens versorgte.

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