Erfolgreiche Teilnahme an der 52. Chemieolympiade Tirol–Vorarlberg
Vom 27. bis 29. April stellten sich sechs Schülerinnen und Schüler unserer Schule der 52. Chemieolympiade Tirol–Vorarlberg in Innsbruck. Insgesamt nahmen 83 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Tirol und Vorarlberg an diesem renommierten Landeswettbewerb teil, der für sein außerordentlich hohes fachliches Niveau bekannt ist.
Unsere Schule wurde von Moritz Pfandler (6b), Lorenz Waldegger (6b), Isabella Ladner (5a), Maynollo Lorenz (7a), Jonathan Stadelwieser (7a) und Matthias Schönherr (7b) vertreten. Für Isabella Ladner und Jonathan Stadelwieser war es die erste Teilnahme an einem Landeswettbewerb dieser Art – umso bemerkenswerter ist ihr Einsatz und ihre Leistung. Besonders hervorzuheben ist Isabella, die als sehr junge Teilnehmerin den Mut hatte, sich einem deutlich älteren Teilnehmerfeld zu stellen.
Der Wettbewerb verlangte den Teilnehmenden sowohl theoretisch als auch praktisch viel ab. In einer dreistündigen Theorieprüfung wurde Wissen aus einem breiten Spektrum der Chemie abgefragt – von Anorganik (u. a. Mineralien) über organische Chemie bis hin zu anspruchsvollen Synthese- und Analysefragen. In der zweistündigen Praxisprüfung standen eine qualitative Analyse mittels Tüpfelmethode sowie mehrere quantitative Verfahren auf dem Programm, darunter eine Silberchloridfällung mit Fluoreszein-Indikator und eine komplexometrische Bestimmung mit EDTA zur Analyse des Natriumchloridgehalts einer Probe.
Unsere Schülerinnen und Schüler erzielten in diesem starken und dicht besetzten Teilnehmerfeld äußerst respektable Platzierungen:
- Matthias Schönherr (7b) erreichte mit einer hervorragenden Leistung den 19. Platz.
- Moritz Pfandler (6b) belegte den 20. Platz und war damit der zweitbeste Teilnehmer seiner Schulstufe, ein besonders beachtlicher Erfolg.
- Maynollo Lorenz (7a) erzielte den sehr guten 25. Platz.
- Lorenz Waldegger (6b) folgte mit dem 33. Platz knapp dahinter.
- Jonathan Stadelwieser (7a) erreichte bei seiner ersten Teilnahme einen überzeugenden 38. Platz.
- Isabella Ladner (5a) belegte als junge Teilnehmerin einen 63. Platz und sammelte dabei wertvolle Wettbewerbserfahrung für die kommenden Jahre.
Der Wettbewerb erstreckte sich über drei Tage in Innsbruck und wurde von den Ursulinen organisiert. Die praktischen Arbeiten fanden aus Platzgründen im Health Hub statt. Den feierlichen Abschluss bildete am Mittwoch die Preisverleihung an der Pädagogischen Hochschule Tirol, die den Wettbewerb in würdigem Rahmen abschloss.
Alle sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben gezeigt, dass sie chemische Fragestellungen auf hohem Niveau analysieren, experimentell umsetzen und kritisch durchdenken können. Ihre Leistungen sind ein starkes Zeichen für das Engagement und die Qualität der naturwissenschaftlichen Ausbildung an unserer Schule. Wir gratulieren herzlich zu diesem Erfolg!